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| 08.Juni: Newsletter Juni/2 Demo am 12. Juni in Stuttgart |
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| Dienstag, 08. Juni 2010 um 21:53 Uhr |
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Grüezi, 1. 12. Juni bundesweite Demonstration in Stuttgart: „Wir zahlen nicht für eure Krise“ Abfahrt 7:47 Bahnhof Ravensburg 2. 10. Juni um 19 Uhr im Kulturladen Rhizom: Diskussionsabend zur Nachbereitung der Veranstaltung vom 2.Juni: „Neoliberale Durchdringung und Normierung des Privaten“ Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat mit 80 Mrd. das größte Rekord-Sparpaket der bundesdeutschen Geschichte verkündet. Ein Schelm wer Absicht vermutet, dass dies nach der Nordrhein-Westfalen Wahl und rechtzeitig zum gesellschaftlichen Hype der Fussball-WM bekannt gegeben wird – in der Hoffnung dass der Widerstand gegen Merkels Sparkurs ein Papiertiger und laues Lüftchen bleibt. Es ist auch zu dreist, wie die Bundesregierung 500 Mrd. (Bürgschaften, Kredite, Finanzhilfen) für die Banken mobilisiert hat und eineinhalb Jahre später knallen bei vielen Hedgefonds schon wieder die Champagnerkorken, werden wieder Milliarden-Boni ausgezahlt, sonnt sich die Deutsche Bank in Riesengewinnen und wird massiv gegen Griechenland spekuliert. Die riesigen Sparsummen gehen zu Lasten derjenigen, die jetzt eh schon wenig haben. War nicht vor kurzem noch die Rede von einer Transaktionssteuer? Oder der Rücknahme der Mehrwertsteuervergünstigung für Hoteliers? Und wie passen da die Senkungen der Unternehmenssteuern zum Jahresbeginn! Gespart wird auch nicht bei den kirchlichen Gehältern, die aus Steuereinahmen (nicht Kirchensteuer) gezahlt werden. 2009 machte das eine halbe Milliarde aus. Jetzt erst recht! – „Wir zahlen nicht für eure Krise“. Deshalb
auf nach Stuttgart zur bundesweiten Demonstration am 12.Juni. Von Ravensburg
aus gibt es die Möglichkeit mit dem Baden-Württemberg Ticket gemeinsam um 7:47
ohne Umsteigen nach Stuttgart zu fahren. Weitere Infos unter: http://www.kapitalismuskrise.org/aktuelles/bundesweiter-aufruf-12-06-10/ Wo Unrecht zu Recht wird – wird Widerstand zur Pflicht!!! 10.Juni um 19 Uhr: Diskussionsabend zur Nachbereitung der Veranstaltung vom 2.Juni: „Neoliberale Durchdringung und Normierung des Privaten“ im Kulturladen Rhizom: Zum Konzept der Veranstaltungsreihe: „Handreichungen zum Klassenkampf“, gehört, dass wir uns die Zeit nehmen wollen mit Interessierten die Veranstaltungen aufzuarbeiten, gemeinsam zu diskutieren und an möglichen Interventionspraxen zu arbeiten. In der Veranstaltung verglich Christina Kaindl die gesellschaftliche Realität des Fordismus mit dem Neoliberalismus der heutigen Zeit. Im weiteren ging sie auf die neoliberale Durchdringung und Normierung des Privaten am Beispiel von Make-Over-Shows (Deutschland sucht den Superstar) und den Veränderungen bei den Anforderungen in die Arbeitsprozesse ein. Auf unserer Webseite findet sich dazu ein Text: „Nichtstun zwischen Renitenz und Depression“ der den Verlauf der Veranstaltung recht gut zusammenfasst. An der spannenden Diskussion des Veranstaltungs-Abends wollen wir dann ansetzen und weiter machen. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Juni 2010 um 21:54 Uhr |


